Modigliani Bronze Kopf signiert auf Marmorsockel

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Modigliani Bronze Kopf auf Marmorsockel signiert.

Nicht vorrätig

SKU: RW-2471 Category:

Zum Verkauf steht hier eine  in Handarbeit gefertigte Bronze Skulptur auf edlem weißen Marmorsockel.

Material: 100% Bronze

Darstellung:Kopf

Höhe: 44

Durchmesser:11

Gewicht ca:5,8 kg
signiert: Modigliani

Nachguss

Wie alle unsere Skulpturen, wird auch Diese nach dem jahrtausend alten Verfahren (der verlorenen Form), im Wachsausschmelzverfahren gefertigt und anschließend im aufwendigen Patinaverfahren in vielen Arbeitsschritten behandelt.

Diese stilvolle Skulptur wird sicherlich ein exklusiver Wertzuwachs Ihrer Wohnaccessoires, die Ihrer Einrichtung ein echtes Highlight setzt.Sie erhalten auf Ihre Skulptur eine

Unsere Öffnungszeiten sind von Montag- Samstag von 9.00-19.00 Uhr : Telefonnummer 0172-7424682.

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Amedeo Clemente Modigliani wurde am 12.Juli 1884 in der italienschen Stadt Livorno geboren und starb am 24.Januar 1920 mit nur 35 Jahren an Tuberkulose in Paris.

Er war ein Bildhauer, Maler und Zeichner, dessen Bilder damals wenig Anklang empfingen, da Sie Ihrerzeit als skandalös empfunden wurden.

Erst nach seinem Tod erreichten seine Werke eine große Popularität.

Das Thema seiner Werke war hauptsächlich der Mensch, die in Aktgemälden dargestellt wurden.

Seine Werke bezogen sich oftmals auf die Renaissance oder die dazumals populäre Afrikanische Kunst, und ließen sich keiner zeitgenössischen Stilrichtungen zuordnen.

Er studierte die Kunst der Antike und Renaissance in Italien und zog 1906 nach Paris, wo er in Kontakt mit Künstlern wie Pablo Picasso und Constantin Brancusi kam.

Modiglianis Werke sind meist Zeichnungen und Gemälde, die als Haupmotiv den Mensch darstellen.Es gibt nur wenige Landschaftsmotive.

Eine gewisse Kunstrichtung konnten seine Werke nicht zugeordnet werden.

Auch bei den Skulpturen, die er hauptsächlich von 1909 bis 1914 schuf, ist der Mensch das Thema seiner Darstellung.

Modigliani kam aus einem jüdischen Elternhaus und wuchs als jüngster von 4 Kindern auf.

Seine Eltern hatten einen Holz und Kohlebetrieb, der die Familie in den Bankrott getrieben hatte.

Deshalb musste seine aus Marseille stammende Mutter zum Unterhalt der Familie als Privatlehrerin und Übersetzerin arbeiten.

Modigliani erlernte früh die fränzösische Sprache von seiner Mutter, was ihm die sprachliche Barriere später in Paris nahm.

Nachdem Modigliani mit 14 Jahren an der noch damals tödlichen Krankheit Typhus erkrankte, erlaubten Ihm seine Eltern damals die Schule abzubrechen, und sich 1898 für ein Kunststudium an der privaten Zeichen und Mal Schule des Malers Guglielmo Micheli in Livorno einzuschreiben, die noch stark am Impressionismus fest hielt.

Hier erlernte er im Atelier von Gino Romiti das Aktmalen.

Mit nur 16 Jahren erkrankte Modigliani erneut.Diesmal an Tuberkulose.

Nach seiner Genesung schrieb er sich im Mai 1902 in Florenz an der freien Aktzeichenschule ein, wo er bei Giovanni Fattori hauptsächlich mit der Kunst der Renaissance beschäftigte.

Im Jahr 1903 folgte Modigliani seinem Freund Ghiglia nach Venedig, wo er sich an einer der renommiertesten Kunsthochschulen Italiens, an der „ Die Accademia di belle arti di Venezia „ einschrieb.

Er belegte unter anderem das frei Aktzeichnen, wobei seine Schwerpunkte des Studiums an der italienischen Kunstgeschichte hiengen.

Auf der Kunstausstellung im Jahr 1903 und 1905 in Venedig , der Biennale di Venezia, die seit 1895 zweijährlich stattfindet, und ist damit die älteste Biennale ist, kam Modigliani zum erstenmal in Kontakt mit den Werken der fränzösischen Impressionisten, mit Skulpturen Rodins, sowie den Werken des Symbolismus.

Die 56. Kunstbiennale fand vom 9. Mai bis zum 22. November 2015 statt.

Modiglianies Umzug nach Paris

Anfang des Jahres 1906 zog Amedeo Modigliani nach Paris, da die dortige Künstlerszene als besonders fortschrittlich galt, und man sich hier in der Kunstszene schnell einen Namen machen konnte.

Die Pariser Kunstwelt war Zentrum der avantgardistischen Malerei, die junge Künstler wie Pablo Picasso unterstützte.

Modigliani lebte in einem sehr einfachen Viertel Montmartre, und konnte sich trotz der Unterstützung seiner Mutter oftmals die Mieten nicht leisten.

Er nahm Aktzeichnen Unterricht an der Academie Colarossi und mußte seine Bleibe aufgrund der ausstehnden Mieten oftmals wechseln.Seine Kunstwerke ließ er meist in den Wohnungen zurück.

1 Jahr später, im Jahr 1907 wurde Modigliani von dem Maler Henri Auguste Doucet in ein Haus mitgenommen, das der jungen Arzt Paul Alexandre für Künstler angemietet hatte.

Paul Alexandre war von Modiglianies Bildern begeistert, und unterstützte Ihn mit Aufträgen.Er ermöglichte Modigliani den Zugang zu vermögenden Kreisen, sodass Modigliani im Frühjar 1909 seinen ersten richtigen bezahlten Auftrag mit dem Portait „ Die Amazone der Baronin“erhielt.

Modiglianis Zeiten als Bildhauer

Als Modigliani im Jahr 1909 den rumänischen Bildhauer Constantin Brancusi kennenlernte, bezog er sein Atelier um sich der Steinbildhauerei zu widmen.Constantin Brâncușis moderner und einfach gehaltener Stil, könnte eine Art Inspiration auf das Schaffen Modiglianis Werke gehabt haben.Auch die technischen Voraussetzungen waren in seinem Atelier gegeben.

Modigliani schuf ab nun an archaisch wirkende (aus einer sehr alten Zeit stammenden )Steinskulpturen, die in den folgenden Jahren im Herbstsalon ausgestellt wurden.Er lernte die Bildhauer Jacques Lipchitz und Jacob Epstein kennen. Epstein war ein amerikanisch-britischer Bildhauer und Zeichner mit jüdischen Wurzeln.Jacques Lipchitz, eigentlich Chaim Jakoff Lipschitz, war ein bedeutender französisch-amerikanischer Bildhauer des 20. Jahrhunderts.

Im Frühling 1913 arbeitete Modigliani in einem Steinbruch in der Nähe von Livorno, wo er seine Skulpturen in Marmor meiselte, nachdem er zuvor nur mit Kalksandstein gearbeitet hatte.Diese schickte er nach Paris, die allerdings nie überliefert wurden.

Seine angeschlagene Gesundheit in der staubigen Umgebung könnten der Anlass nach 1913 gewesen sein, dass Modigliani seine Bildhauertätigkeit einstellte um sich wieder der Malerei zu widmen.

Auch die Weiterentwicklung seiner Skulpturen, sowie der finanzielle Aufschwung blieb aus.

Die Rückkehr zur Malerei brachte von 1916 und 1917 eine Serie von etwa 30 Aktgemälden zum Vorschein, die in einer Einzelausstellung von Vermittlung von Leopold Zborowski in der Gallerie der Kunsthändlerin Berthe Weill gezeigt werden sollte.Wegen der Freizügigkeit der Aktgemälde wurde diese Ausstellung untersagt.

Nach weiteren Vermittlungen durch den polonischen Dichter und Kunsthändler Zborowski, der Modigliani unterstüzte, wurden 1919 mehrere Werke von Modigliani auf Ausstellungen in England gezeigt. Weiterhin zeigte im September 1919 die Londoner Hill Gallery zehn Werke Modiglianis.

Am 24. Januar 1920 verstarb Modigliani in der Charité in Paris.Seine damalige schwangere Verlobte Jeanne Hébuterne beging nach Modiglianis Tod am nächsten Tag Selbstmord, indem Sie sich bei Ihren Eltern aus dem 5 Stock fallen ließ.

Die gemeinsame Tochter Jeanne Modigliani (29 November 1918 – 27 July 1984 )wurde von Modiglianis Schwester adoptiert und lebte in Florenz.

Modigliani lebte ein kurzes, aber leidenschaftliches Künstlerleben im Paris.

Stürmische Liebschaften, Alkohol – Canabis und Opium -Exzesse- und die kommerzielle Erfolgloigkeit prägten das Leben von Amedeo Modigliani.

Umso erfolgreicher verkaufen sich seine Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen heute.

Modigliani hielt sich in Paris in den Künstlerkreisen der Bohème auf, wo er zahlreiche seiner Künstlerkollegen porträtierte. Pablo Picasso, den er ebenfalls 1915 porträtierte, war dort eines seiner großen Vorbilder.

Eines seiner Aktgemälde gilt als der zweitteuerste Auktionsverkauf weltweit – direkt hinter Picasso.

Einige Werke Modiglianis:

Akt (Die kleine Jeanne) 1908 – Öl auf Leinwand -Perls Gallery in New York

Die Jüdin 1908 -Öl auf Leinwand- Privatsammlung

Leidender Akt – Nudo Dolente -Öl auf Leinwand – Rhichard Nathanson in London

Der Cellist -1909 -Öl auf Leinwand-Privatsammlung

Karyatide -1911/1912 – Kunstsammlung in Düsseldorf

Kopf 1912- Skulptur – Metropolitan Museum of Art

Karyatide in Rosa – 1913/1914 -Aquarell – Sammlung Evelyn Sharp

Karyatide – 1913 – Öl auf Leinwand – Sammlung Samir Traboulsi

Bildnis Diego Rivera- 1914 – Öl auf Karton – Kunstmuseum Sant Paulo

Porträt des Moise Kisling – 1915- Öl auf Leinwand- Pinacoteca di Brera in Mailand

Braut und Bräutigam – 1915 – Öl auf Leinwand – Museum of Art in New York

Porträt der Beatrice Hastings vor einer Tür – 1915 -Öl auf Leinwand – Sammlung Ritter New York

Sitzender Ak – 1916 – Öl auf Leinwand – Courtauld Institute of Art in London

Porträt des Jacques Lipchitz mit seiner Frau – 1916 – Öl auf Leinwand – Art Institute of Chicago

Portrait des Chaim Soutine – 1916- Öl auf Leinwand- Privatsammlung

Schlafender Akt mit geöffneten Armen (Akt in Rot) -1917- Öl auf Leinwand- Sammlung Gianni Mattioli

Sitzender Ak t – 1917 – Öl auf Leinwand – Königliches Museum der schönen Künste in Antwerpen

Portrait der Jeanne Hebuterne mit großem Hut – 1917- Öl auf Leinwand – Privatsammlung

Liegender Akt mit hinter dem Kopf verschränkten Armen – Öl auf Leinwand – 1917 Privatsammlung

Porträt der Jeanne Hébuterne – 1918- Öl auf Leinwand- Privatsammlung

Stehender Akt (Elvira) – 1918 – Öl auf Leinwand – Sammlung Walter Hadorn in Bern

Mädchen in Blau -1918 -Öl auf Leinwand -Privatsammlung

Bildnis Jeanne Hébuterne -1919 – Öl auf Leinwand -Privatsammlung

Landschaft – 1919- Öl auf Leinwand – Privatsammlung

Baum und Häuser – 1919- Öl auf Leinwand – Privatsammlung

Selbstbildnis – 1919 -Öl auf Leinwand – Museum of Contemporary Art, University of São Paulo